Data Driven oder Bauchgefühl? Projektmanagement braucht beides!

Unser nächstes Webinar ist gerade in Planung, diesmal geht es um datengetriebenes Projektmanagement – ein Trendthema für Agenturen, Consultants und IT-Firmen. Immer mehr Projekte sind zu komplex und zu dynamisch, als dass Projektleiter die Performance ohne valide Daten im Blick behalten und rechtzeitig steuernd eingreifen können.

Hat das Bauchgefühl ausgedient?

Nein. Denn die Intuition guter Projektmanager und Entscheider ist kein sechster Sinn, sondern das Ergebnis der eigenen gesammelten Erfahrungen. Wir erkennen Muster, mit denen wir neue Situationen abgleichen und die das sogenannte „Bauchgefühl" auslösen. Intuition basiert deshalb letztendlich auch auf Daten – und Bauchgefühl ist nicht dasselbe wie eine Pi-mal-Daumen-Kalkulation!

Aber Intuition hat auch Schwächen: In komplexen Projekten ist die individuelle „Datenlage" häufig unvollständig, personenbezogen und intransparent. Außerdem ist unsere Rechenpower der von IT-Systemen weit unterlegen.

Menschen brauchen Daten, denn die Intuition wird umso besser, je mehr valide Daten Entscheider zur Verfügung haben. Und Daten brauchen Menschen, die Informationen einordnen, richtige Schlussfolgerungen ziehen und passende Entscheidungen treffen. Analytics und Bauchgefühl ergänzen sich deshalb gegenseitig.

 

Was wir am Begriff "datengetrieben" nicht mögen

Im Deutschen hat sich aus der Übersetzung von „data driven" der Begriff „datengetrieben" etabliert. Wir verwenden diesen gängigen Begriff auch, aber genau genommen zeichnet er ein falsches Bild: Es geht nicht darum, sich von Diagrammen und Projektampeln von Entscheidung zu Entscheidung treiben zu lassen oder auf das menschliche Urteilsvermögen zu verzichten, sondern ihr sollt Daten reflektiert nutzen, um besser zu werden. Eure Daten sind ein wichtiger Rohstoff, der sich mit dem Werkzeug einer passenden Agentursoftware oder Projektmanagement-Software in wertvolle Informationen verwandeln lässt – aber ihr seid immer der aktive Part!

„Dateninformiert entscheiden" oder „dateninspiriert gestalten" trifft es eher.

 

Datenbasiertes Arbeiten im Projektmanagement

Egal ob euch der Begriff data driven, datengetrieben oder datenbasiert besser gefällt: Die Verfügbarkeit einer Flut an Daten eröffnet nie dagewesene Möglichkeiten für verschiedenste Unternehmensbereiche und Prozesse, auch im Projektmanagement.

Projektmanagement-Teams müssen jeden Tag unzählige Entscheidungen treffen, vor allem in der Ressourcenplanung. Wie viel Budget ist noch übrig? Laufen die Kosten aus dem Ruder und wenn ja, warum? Liegt ihr im Zeitplan? Wie gut sind die Mitarbeiter ausgelastet – oder sind sie dauerhaft überlastet? Je früher ihr Abweichungen und Engpässe erkennt, desto besser ist erfahrungsgemäß die Projekt-Performance und die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Auch im Projektcontrolling bietet euer Datenpool großes Potenzial für einen kontinuierlichen Lernprozess und damit für eine Optimierung eures Unternehmenserfolgs. Ihr könnt auf Knopfdruck Tops und Flops analysieren, euer Kunden- und Leistungsportfolio anpassen und Angebotskalkulationen weiter verbessern.

 

Jetzt zum Webinar anmelden!

Tipp: In unserem nächsten Webinar zeigen wir euch, wie ihr im Projektmanagement mit den richtigen KPIs und individuellen Dashboards und Reports mehr aus euren Daten herausholen könnt.

 

„PM Hacks: So halten Sie Ihr Projekt datengetrieben auf Kurs!"

am 29.10.2021 von 15.00 bis 15.30 Uhr

Der Moderator

Prozess- und Produktberatung sind die Kernaufgaben von Michael Schmiechen, Director Customer Relations & Consultancy der J+D Software AG. Sein Ziel: Den Arbeitsalltag von Dienstleistern mit Hilfe smarter Software optimieren.

 

So nimmst du teil

Das Live-Webinar ist kostenlos. Du musst dich lediglich auf unserer Webinar-Seite anmelden, dann erhältst du ein Login für den Webinarraum.

Übrigens: Daten und eine PM-Software zu haben ist nicht automatisch gleichbedeutend mit datenbasiertem Projektmanagement. Ihr braucht auch eine Datenkultur, die den konsequenten und sinnvollen Einsatz von Daten im gesamten Unternehmen fordert und fördert, im Einklang zwischen Menschen und Tools. Dazu in einem der nächsten Blogartikel mehr!