Youngster Talk: Simon Beiderbeck von Fullhaus

Es müssen nicht immer die Agenturchefs sein – wir befragen einfach mal die jüngeren Mitarbeiter in Agenturen in unserer Rubrik „Youngster Talk". Denn die Agenturbranche hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, z.B. Überstunden und schlechter Bezahlung. Warum entscheiden sich junge Menschen trotzdem dafür, in eine Agentur zu gehen? Heute im Talk: Simon Beiderbeck, Projektleiter und Mediengestalter bei Fullhaus.

Simon Beiderbeck Fullhaus

Simon Beiderbeck, Projektleiter und Mediengestalter bei Fullhaus

1. Was wolltest du (beruflich) vor zehn  Jahren werden und warum?
Vor zehn Jahren stand ich kurz vor dem Abitur und hatte schon seit Jahren den Plan „irgendwas mit Werbung" zu machen, weil ich mich dafür schon  immer  begeistert hatte.

 

2. Wer war der persönliche Held deiner Kindheit?
Mehmet Scholl.

 

3. Wie bist du in der Agenturbranche gelandet – ganz zielgerichtet oder als Quereinsteiger?
Der erste Kontakt war ein Schulpraktikum in einer Agentur. Die Ausbildung zum Mediengestalter nach dem Abitur kam durch die Kontakte aus diesem Praktikum zustande.

 

4. Wie sieht für dich der perfekte Start in den Tag aus?
Bei schönem Wetter mit dem Rad in die Arbeit fahren und dann den ersten Kaffee des Tages genießen. Oder lange ausschlafen, ausgiebig frühstücken und anschließend draußen Sport treiben.

 

5. Wie viele Stunden pro Woche arbeitest du wirklich?
Sehr unterschiedlich. Abhängig von der Auftragslage zwischen 42 und über 50 Stunden.

 

6. Schon mal Stress mit deinem Freund/Freundin gehabt, weil du zu viel arbeitest?
Ja. Die phasenweise sehr langen Arbeitszeiten haben schon zu Problemen geführt.


7. Homeoffice – ja oder nein?
Aktuell nein. Grundsätzlich aber gerne.


8. Welche (verborgenen) Talente benötigt man aus deiner Sicht für den Agenturalltag?
Kontaktfreudigkeit und hohe soziale Kompetenz, gutes Zeitmanagement.


9. Mit wem würdest du gerne mal ein Feierabend-Bierchen trinken?
Joschka Fischer.


10. Wie sorgst du für deine persönliche Work-Life-Balance?
Ich mag meinen Job und gehe daher gerne zur Arbeit, was aus meiner Sicht die Grundvoraussetzung darstellt. Abgesehen davon achte ich darauf, mir nach stressigen Phasen ausreichend Pausen und Zeit für mich zu nehmen.


11. Welcher Schreibtisch-Typ bist du? Minimalist oder eher der kreative Chaos-Typ?
Kreativer Chaos-Typ.


12. Wie organisierst du deinen Agentur-Alltag und behältst den Überblick über deine Projekte?
Eine Kombination aus den guten alten Jobmappen und iCal.


13. Was würdest du in einem Sabbatical machen?
Reisen.


14. Was würdest du als erstes machen, wenn du Chef der Agentur, in der du gerade bist, wärst?
Dynamischere Arbeitszeiten einführen.


15. Wo siehst du dich in zehn Jahren?
Als Creative Director einer (meiner eigenen) Agentur.


16. Und zu guter Letzt: Deine all time-Lieblingswerbekampagne?
Scholz & Friends/Opel: Umparken im Kopf.

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