Now and Then – KE-COMMUNICATION vertraut seit knapp zwanzig Jahren auf PROAD

„Ohne Agentursoftware wären wir nicht da, wo wir heute sind, das muss man ganz klar sagen", betont Norbert Emmerlich, Geschäftsführer der KE-COMMUNICATION GmbH & Co. KG, im Interview. Die Werbeagentur mit Sitz in Reutlingen vertraut seit rund zwanzig Jahren auf die Agentursoftware PROAD. Im persönlichen Gespräch lässt uns der Geschäftsführer an der Historie seiner Agentur teilhaben und erzählt, wie der Switch in die digitale Welt funktioniert.

Norbert Emmerlich

Norbert Emmerlich, Geschäftsführer der KE-COMMUNICATION GmbH & Co. KG

Doch der Prozess der Digitalisierung macht sich für Agenturen zaghaft bemerkbar. Die 90er Jahre in Deutschland: ein goldenes Jahrzehnt für die Werbung. Das Privatfernsehen boomt, die Zeitschriften sind fett wie nie und Newcomer-Agenturen wie Jung von Matt gehen an den Start. Digitalisierung war kam schleichend, aber war eben nicht präsent. Die KE-COMMUNICATION hat frühzeitig erkannt, sich dieser Entwicklung, ja diesem Trend, anzupassen und auf den Zug der digitalen Transformation aufzuspringen. Innerhalb der Agenturgeschichte entwickelte sich das Leistungsportfolio stetig weiter, immer darauf bedacht, die passende Lösung für den jeweiligen Kunden, die jeweilige Branche zu finden. Die kann digital sein, muss es aber nicht. Zu den Leistungen der Agentur zählen mittlerweile Blogging, Corporate Websites, E-Marketing, Utilityvideos und Konzepte für den digitalen Transfer der Unternehmenskommunikation, sowie natürlich nach wie vor sämtliche klassische Maßnahmen.


Doch es war nicht alles Gold, was glänzte. „Da muss man auch einfach mal ehrlich sein. Aller Anfang ist schwer, und Spaß hat das damals nicht immer gemacht. Es war anstrengend, es war langwierig, aber es war vor allem richtig", sagt Emmerlich. Die KE-COMMUNICATION hat im Laufe ihrer Zeit (Gründung: 1984) eine Entwicklung von der klassischen Werbeagentur zur Content Creation & Content Marketing Agentur durchgemacht. „Nicht zuletzt durch den Fortschritt der digitalen Medien, sind solche Transformationen ganz normal und sogar notwendig", sagt Emmerlich. Wichtig ist es, die Kunden verstehen zu wollen, wissen, wie die jeweiligen Märkte ticken und wie die einzelnen Produkte der Kunden dort etabliert werden können. Der verinnerlichte Leitgedanke der Agentur dabei: sich aufs Detail fokussieren. Nur wenn sich alle Einzelteile zusammenfügen, kann das große Ganze erreicht werden. Es sind ja schließlich auch die kleinen Dinge, die das Leben ausmachen ;-)


Digital-Werbung macht inzwischen den Löwenanteil des Umsatzes aus


Trotz allem ist es heutzutage elementar, alle Kanäle zu bedienen bzw. bedienen zu können - 360 Grad eben. Nur noch 40 Prozent machen aktuell klassische Werbung aus. Das ist natürlich Kunden- und nicht zuletzt auch Branchen abhängig. Bei Bauelementen – z.B. beim internationalen Traditionsunternehmen Hörmann, Weltmarktführer für Tore – überwiegen die klassischen Kampagnen. Geschäfte werden in dieser Branche immer noch Face to Face abgeschlossen und das Bedürfnis nach Online ist schlicht noch nicht gegeben. Sukzessive hat sich in den vergangenen Jahren der Anteil der digitalen Kommunikation der KE-COMMUNICATION erhöht.


Norbert Emmerlich hat auch eine klare Einschätzung, wo die Reise in seiner Branche hingehen wird. „Digitalisierung ist ganz klar auf dem Vormarsch und die Denkweise ist mittlerweile erst digital, dann klassisch. Auch wenn in bestimmten Branchen die klassische Werbung vermutlich immer bevorzugt werden wird, müssen sowohl Unternehmen als auch Agenturen aufrüsten und crossmedial denken - ein Gedanke, der vor zwanzig Jahren noch nach Revolution klang".


Doch auch schon damals mussten Projekte natürlich strukturiert werden und jeder Mitarbeiter musste seine Aufgaben und Deadlines kennen. In den KE-COMMUNICATION -Anfänge organisierte das Unternehmen diese Abläufe – typisch für kleine Firmen - mit Excel- und Wordtabellen. Doch das Unternehmen wuchs und Norbert Emmerlich suchte nach einer PC-Lösung ohne Mac, einfach zu handhaben und effizient. Denn bei inzwischen 35 Mitarbeitern braucht es eine Struktur, die funktioniert. Begonnen hat die Agentur mit sechs Mitarbeitern. Fündig wurde er in der Agentursoftware von J+D: PROAD. Seit gut zwanzig Jahren ist er der Software treu und wechselte vor kurzem von PROAD Professional zu PROAD Sky. „Der Wechsel einer Software läuft nie ganz reibungslos ab, aber ich muss sagen, es ging tatsächlich alles unkompliziert und innerhalb von drei Wochen waren sämtliche Daten immigriert".

Kommentar schreiben

Bitte füllen Sie alle mit (*) gekennzeichneten Felder aus. Vielen Dank.
« zurück