Umfrage: Agentur-Trends 2017 – Teil 1

Big Data, Influencer oder Content Marketing: Welche Trends werden komplett überschätzt und welche werden das Jahr 2017 wirklich prägen? Welche Ziele haben sich Agenturchefs für dieses Jahr gesetzt? Diese Fragen können nur von ganz oben beantwortet werden. In einer kurzen Umfrage haben wir uns deshalb bei Agenturgeschäftsführern umgehört und sie nach den Trends für die Branche 2017 und Herausforderungen gefragt. Die Ergebnisse unserer Umfrage unter den Agenturchefs veröffentlichen wir in den nächsten Wochen auf „Die Agenturblogger“. Heute der erste Teil.

Agentur-Trends 2017

 

Den Anfang machen: Olaf Brandenburg, Gründer und Geschäftsführer von EDDB – ErnteDank Die Brandenburgs, Klaus Täubrich, Geschäftsführer der FUERSTVONMARTIN GmbH und Alexander Krapp, Geschäftsführer des Münchner Digitalunternehmens Soulsurf.

 

 

Olaf Brandenburg – Geschäftsführer von EDDB – ErnteDank Die Brandenburgs

Olaf Brandenburg, Gründer und Geschäftsführer von EDDB – ErnteDank Die Brandenburgs

1.)          Welches Ziel wollen Sie 2017 mit Ihrer Agentur erreichen?

Als Unternehmeragentur möchten wir weiterhin kreative Kampagnen und positive Ergebnisse für unsere Kunden erzielen. Bei EDDB neuen Umsatz generieren. Wir wollen weiterhin positive Ergebnisse erzielen, sowohl bei unserem Umsatz als auch unserem Betriebsergebnis.

2.)          Welcher Trend wird 2017 wegweisend, welcher maßlos überschätzt?

Es wird überschätzt, dass nur ein Teil dieser Trends besonders herausragende Ergebnisse erzielt. Innovative Ideen, integriert in alle Kanäle, bedeuten Erfolg. Der Hype, der hier für „Einzeldisziplinen“ herrscht, bringt den Erfolg auf ganzer Linie, wie der perfekte „10-Kämpfer“, der gleichwertig alle Disziplinen beherrscht.

3.)          Was sehen Sie als zentrale Herausforderung für das Werbejahr 2017?

Schlechte, unnötige Produkte und Werbung, die nicht hält was sie verspricht, verstopfen nicht nur die Kanäle, sondern führen zu einem „Werbeverdruss“ bei den Kunden und Zielgruppen. Weniger ist mehr, und das muss von hoher Qualität sein. Das sehe ich als Herausforderung, nicht nur für 2017.

4.)          Welches Ziel haben Sie sich für 2017 persönlich gesetzt?

Meinen Mitarbeitern noch mehr Kompetenz und mehr Entscheidungsfreiheit zu geben.

 

Klaus Täubrich Geschäftsführer der FUERSTVONMARTIN GmbH

Klaus Täubrich, Geschäftsführer der FUERSTVONMARTIN GmbH
Klaus Täubrich, Geschäftsführer der FUERSTVONMARTIN GmbH

1.)          Welches Ziel wollen Sie 2017 mit Ihrer Agentur erreichen?

In 2017 wollen wir kräftig wachsen, wir streben eine Umsatzsteigerung von 30 % an. Diese wollen wir vor allem im Bereich Content Marketing erreichen, durch den Ausbau des Umsatzes bei den vorhandenen Kunden und aber auch Neukunden.

2.)          Welcher Trend wird 2017 wegweisend, welcher maßlos überschätzt?

Wegweisend: Content Marketing wird auch 2017 die Unternehmen intensiv beschäftigen, denn die digitale Markenkommunikation mit den Kunden wird weiter intensiv wachsen. Gut geplant und umgesetzt bieten sich erhebliche Potentiale in vielen Branchen. Überschätzt: Content Marketing. Es ist kein Allheilmittel und wenn es nicht zielorientiert und professionell umgesetzt wird, ist das Geld schnell verbrannt.

3.)          Was sehen Sie als zentrale Herausforderung für das Werbejahr 2017?

Das Finden neuer und qualifizierter Mitarbeiter wird immer schwieriger und wird für Digitalagenturen die größte Herausforderung in 2017.

4.)          Welches Ziel haben Sie sich für 2017 persönlich gesetzt?

Beruflich möchte ich das Thema Content Marketing in Deutschland verständlicher machen und klarer definieren. Damit die Diskussion über das Thema sachlicher und professioneller wird. Privat will ich regelmäßiger Sport treiben.

 

Alexander Krapp Geschäftsführer des Münchner Digitalunternehmens Soulsurf


Alexander Krapp, Geschäftsführer von Soulsurf

1.)          Welches Ziel wollen Sie 2017 mit Ihrer Agentur erreichen?

Ziel mit Agentur: neue Mitarbeiter finden (Entwickler).

Bestandskunden glücklich machen.

Neues Büro finden und beziehen.

2.)          Welcher Trend wird 2017 wegweisend, welcher maßlos überschätzt?

Wegweisend: AR (Augmented Reality). Da ist meiner Meinung nach Musik drin. Egal ob im Bereich „Barrierefreiheit“ („Das Leben für Menschen mit Handicap einfacher machen“) oder in der Produktion bzw. im Bereich Schulung/Training.

Überschätzt: Big Data – ein Buzzword, das jeder nutzt aber die Wenigsten setzten es wirklich zu Ihrem Zweck ein bzw. generieren daraus neue Business-Modelle.

3.)          Was sehen Sie als zentrale Herausforderung für das Werbejahr 2017?

Geeignete Mitarbeiter (Entwickler) aus dem Raum Bayern :-) finden.

4.)          Welches Ziel haben Sie sich für 2017 persönlich gesetzt?

Neue Projekte anstoßen bzw. eigene Ideen ausgründen.

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