Reden wir über Erfolg: Marion Perplies, Geschäftsführende Gesellschafterin der Kommunikation Schnell GmbH

In unserer Rubrik „Reden wir über Erfolg“ interviewen wir regelmäßig Agenturchefs zu den Ups and Downs im Agenturbusiness. Heute: Marion Perplies, Geschäftsführende Gesellschafterin der Kommunikation Schnell GmbH.

Marion Perplies, Geschäftsführende Gesellschafterin der Kommunikation Schnell GmbH

Marion Perplies, Geschäftsführende Gesellschafterin der Kommunikation Schnell GmbH

1.) Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen erfolgreichen Agenturmanager aus?

Erfolg gelingt nur im Team. Deshalb muss er mit der eigenen Begeisterung für die Aufgabe das Team anstecken, motivieren und gut organisieren können.

2.) Gibt es in der Branche Menschen, die Sie persönlich stark geprägt bzw. inspiriert haben. Wenn ja: Wer und wie?

Ich lasse mich täglich inspirieren. Durch meine Familie, das Team, unsere Kunden, neue Entwicklungen, Partner, Bücher und das Tagesgeschehen. Ich versuche immer, offen zu bleiben und verlasse mich auf meine Intuition. Meine Erfahrung sagt, dass es meist richtig ist, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen.

3.) Welche Charaktereigenschaft ist Ihrer Meinung nach besonders ausschlaggebend für Ihren eigenen beruflichen Erfolg?

Willensstärke, Optimismus und Durchsetzungsvermögen. Übrigens auch eine gute Kondition, selbst wenn der Zusammenhang mit Charaktereigenschaften nicht so eng ist.

4.) Aus welchem Misserfolg haben Sie am meisten gelernt?

Vielleicht hatte ich bisher Glück, aber seitdem ich die Agentur Anfang des Jahres übernommen habe, sind wir von einem echten Misserfolg verschont geblieben.

Die eine oder andere Ausschreibung nicht zu bekommen, sehe ich da eher als Normalität an.

5.) Wie stecken Sie Rückschläge eher weg: schnell vergessen und dann weiter oder lange dran knabbern und überlegen, was falsch gelaufen ist?

Rückschläge sehe ich als Chance, daraus zu lernen. Das weist eher auf die Zukunft als auf Rückschau.

6.) Was gibt Ihnen die Energie, jeden Tag im Job neu durchstarten zu können?

Der Spaß an der Arbeit dank toller Kunden, anspruchsvoller Aufgaben und einem fantastischen Team.

7.) Welche Ziele haben Sie sich für das kommende Jahr vorgenommen?

Wir haben 2016 viel erreicht. Daran werden wir nahtlos anknüpfen: unser hohes Level beibehalten, nachhaltig erfolgreich bleiben und weitere herausfordernde Projekte umsetzen. Wir haben viel vor. Man darf gespannt sein!

8.) Wie motivieren Sie sich, Ihre Ziele zu erreichen?

Ich habe viele gute Freunde, die mich jederzeit unterstützen, ich habe einen Mann, der vorbehaltlos hinter mir steht und mir den Rücken freihält. Und wir sind ein Team, mit dem sich auch höher gesteckte Ziele umsetzen lassen.

9.) Erfolg in der Kommunikationsbranche – das ist in der Praxis auch immer Teamwork:

Wie steuern Sie Ihre Agentur?

Ohne ein homogenes, engagiertes Team geht gar nichts. Und das erreicht man meiner Meinung nur über Ehrlichkeit, Offenheit und Vertrauen. Einmal pro Woche sitzen wir zusammen und treffen die notwendigen Entscheidungen gemeinsam. Alle wissen, wie es wirtschaftlich um die Agentur steht, wissen, dass sie einen sicheren Arbeitsplatz haben, wenn wir weiter so arbeiten wie bisher.

10.) Überstunden, Pitches, Homeoffice-Arbeiter: Der Agenturalltag ist häufig durch eben so viel Kreativität wie Flexibilität geprägt. Wie behalten Sie den Überblick, auf welchem Kundenprojekt was mit wie viel Aufwand und welchem Profit gemacht wird?

Durch eine gute Agentursoftware, in der die Jobs ordentlich geplant und kalkuliert sind, die von allen Mitarbeitern in der täglichen Zeiterfassung ehrlich genutzt wird und die uns mit der FIBU-Anbindung bei der Buchhaltung sehr unterstützt. Seit über 12 Jahren nutzen wir mittlerweile PROAD und wissen seitdem, mit welchen Jobs wir besonders effektiv waren und im Gegenzug, welche uns Verlust eingebracht haben. Daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen, erhöht permanent die Effektivität der Agentur.

11.) Welcher Zeitmanagement-Typ sind Sie: eher Chaot oder penibler Organisator?

Das kann ich ganz klar sagen: beides! Ich vereine das kreative Chaos, bin aber auch genauso penibel bei der Organisation. Zeitpläne und Pünktlichkeit werden bei mir groß geschrieben.

12.) Gibt es Zeitmanagement-Methoden, die Sie aus dem Job ins Privatleben mitgenommen haben?

Prioritäten zu setzen, ist auch privat sehr wichtig, gerade mit großer Familie, vielen Verwandten und Freunden in ganz Deutschland. Da der berufliche Alltag sehr stressig ist, lasse ich mir privat mehr Zeit und versuche, das „Management an sich“ außen vor zu lassen. Ich kann es genießen, mich auch mal treiben zu lassen und einfach auszuschlafen.

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