Schlau in 60 Sekunden! Heute: Das Frühwarnsystem

Und weiter geht es mit unserer neuen Serie in die „Die Agenturblogger“. Kurz, knapp, und praxisnah erklären wir hier die wichtigsten Begriffe aus dem Agenturcontrolling. Heute: das Frühwarnsystem.

Schlau in 60 Sekunden

Die Gründe für Unternehmenspleiten bzw. Beinahe-Zusammenbrüche sind in vielen Fällen, dass Risiken nicht rechtzeitig erkannt oder die Frühwarnmerkmale schlicht ignoriert wurden. Dann sind Unternehmen gezwungen, zu reagieren anstatt zu agieren. Zur besseren Einschätzung einer Risikolage gibt es Frühwarnindikatoren, die dabei helfen, eine missliche Lage frühzeitig zu erkennen und im besten Falle komplett zu vermeiden.

Frühwarnerkennungssysteme liefern dem Nutzer in Prinzip dauerhaft Informationen über mögliche Risiken, um das Eintreten dieses negativen Ereignisses zu vermeiden. Im Bereich des Katastrophenschutzes, der Umweltdaten wie Temperatur und Schwingungen aufzeichnet und auf Unregelmäßigkeiten überprüft, ist bereits bewiesen, dass diese Systematik funktioniert.

In der Unternehmenswelt lassen sich beispielsweise externe Größen wie Zinsen oder  Konjunkturindizes, aber auch interne Faktoren wie etwa Fluktuation im Management, Forderungspositionen bzw. -ausfälle oder auch Kundenzufriedenheit daran aufzeigen. Dadurch besteht noch ausreichend Zeit für die Ergreifung geeigneter Maßnahmen für den Turnaround.

Zur Früherkennung von Ent­wicklungen und Krisen in der Umwelt werden neben den klassi­schen Scanning-Techniken verstärkt sogenannte “Early Warning-Systeme” eingesetzt. Solche Maßnahmen werden auch in Bezug auf Unternehmen verwendet. Eine Agentursoftware zählt zu diesen Tools, da sie dem Nutzer einen optimalen Überblick über alle Agenturaktivitäten gibt. Diese überwacht beispielsweise Budgets und meldet über ein Frühwarnsystem rechtzeitig Abweichungen vom Soll. Somit kann der Finanzplan entsprechend angepasst werden.

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