Schlau in 60 Sekunden! Heute: der Soll-Ist-Vergleich

Eine neue Folge unserer Serie in „Die Agenturblogger“. Kurz, knapp und praxisnah erklären wir hier regelmäßig die wichtigsten Begriffe des Agenturcontrollings. Heute: der Soll-Ist-Vergleich.

Schlau in 60 Sekunden

Der Soll-Ist-Vergleich ist eines der wichtigsten Instrumente im Controlling. Nur durch die Gegenüberstellung dieser beiden Werte kann ermittelt werden, inwieweit die tatsächlichen Ergebnisse von der Planung abweichen. Der Soll-Ist-Vergleich hilft also bei der Evaluierung und Anpassung von Umsätzen, Projekten und Budgets. Abweichungen können hiermit schnell erkannt werden, um rechtzeitig gegenzusteuern und diese zu reduzieren.

Die Soll-Werte – auch als Planwerte bezeichnet – werden im Voraus auf der Grundlage von Erfahrungswerten und z.B. Marktanalysen geschätzt und festgelegt. Die Ist-Werte bezeichnen dann die Kosten, Arbeitsstunden, etc., die tatsächlich angefallen sind. Soll- und Ist-Werte müssen also nicht zwingend mit monetären Größen (Bsp.: Umsatz) abgebildet werden, es können beispielsweise auch die Soll-Stunden eines Mitarbeiters mit den tatsächlich gearbeiteten Stunden abgeglichen werden. Wenn die Soll-Werte von den Ist-Werten bei der Gegenüberstellung abweichen, gilt es im nächsten Schritt zu überprüfen, warum. Ist der Grund bekannt, werden im nächsten Schritt Korrekturmaßnahmen eingeleitet, um den Soll-Werten möglichst nah zu kommen. Die Soll-Ist-Analyse sollte regelmäßig, monatlich oder quartalsweise, erfolgen.

Mit Hilfe einer Agentursoftware können Soll-Ist-Vergleiche für alle Jobs und Projekte durchgeführt werden, sämtliche Eckdaten hierfür liefert die Software auf Knopfdruck.

Kommentar schreiben

Bitte füllen Sie alle mit (*) gekennzeichneten Felder aus. Vielen Dank.
« zurück