Schlau in 60 Sekunden! Heute: der EBITDA

Eine neue Folge unserer Serie in „Die Agenturblogger“. Kurz, knapp und praxisnah erklären wir hier regelmäßig die wichtigsten Begriffe des Agenturcontrollings. Heute: der EBITDA.

Schlau in 60 Sekunden

Der EBITDA, kurz für Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände), ist eine betriebswirtschaftlich alternative Meßgröße zur Beurteilung der Rentabilität eines Unternehmens herangezogen wird, um Verzerrungen durch Abschreibungen, Steuern etc. zu vermeiden.

Der EBITDA wird berechnet, um die Wirtschaftskraft des eigenen Unternehmens mit anderen vergleichen zu können. Hierfür muss man ein möglichst unverfälschtes operatives Ergebnis des Unternehmens berücksichtigen. Aus diesem Grund werden z.b. Abschreibungen, die bei der Firmengründung oder der kostenintensiven Anschaffung neuer Software entstehen, aus dem operativen Ergebnis (EBIT) herausgerechnet.

Der EBITDA wird folgendermaßen berechnet:

 

Jahresüberschuss (EAT=Earnings After Taxes, Gewinn nach Steuern)

+ Steueraufwand

- Steuererträge
__________________________________________________________________

= Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT=Earnings Before Taxes)

+ Zinsaufwand

- Zinsertrag
__________________________________________________________________

= Operatives Ergebnis (EBIT)

+ Abschreibungen

- Zuschreibungen
__________________________________________________________________

= EBITDA

 

Ziel ist ein EBITDA > 0, denn er bestätigt einen Gewinn aus dem operativen Geschäft.

Eine Agentursoftware liefert üblicherweise das operative Ergebnis bis zum EAT, kann aber bei entsprechendem Einsatz ein Zahlenwerk bis zum EBITDA liefern. Zusätzlich lässt sich der EBITDA mit ihrer Hilfe über längere Zeiträume hinweg beobachten und vergleichen.

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