Schlau in 60 Sekunden! Heute: der Cash Flow

Eine neue Folge unserer Serie in „Die Agenturblogger“. Kurz, knapp und praxisnah erklären wir hier regelmäßig die wichtigsten Begriffe des Agenturcontrollings. Heute:der Cash Flow.

Schlau in 60 Sekunden

Der Cash Flow – also der Geldfluss - ist eine betriebswirtschaftliche Messgröße, die Aufschluss über die Liquidität  eines Unternehmens gibt. So stellt der Cash Flow den Saldo  aus den regelmäßigen betrieblichen Einnahmen und den regelmäßigen laufenden betrieblichen Ausgaben innerhalb einer zeitlichen Periode, z.B. eines Geschäftsjahres, dar.

Der Cash Flow eines Unternehmens kann direkt oder indirekt ermittelt werden, wobei der indirekte Berechnungsweg der Regelfall ist.

 

  1. Bei der direkten Berechnung ergibt sich der Cashflow aus der Differenz von Einzahlung und Auszahlung, d.h. jegliche Aufwandsbuchungen wie Abschreibungen oder Garantierückstellungen werden hier nicht berücksichtigt.

  2. Bei der indirekten Berechnung hingegen wird der Cashflow berechnet, indem ausgehend vom Jahresüberschuss alle nicht zahlungswirksamen Aufwendungen hinzu gerechnet und alle nicht zahlungswirksamen Erträge abgezogen werden.

    Also zum Beispiel:
 Jahresüberschuss nach Steuern                     10.000
 + Abschreibungen                  + 20.000
 + Zuführung zur Garantierückstellung                  + 10.000
 = Cash Flow                  = 40.000

 

Der Cash Flow ist somit ein Indikator dafür, wieviel Geld vom Unternehmen erwirtschaftet wurde. Mithilfe einer Agentursoftware kann der Cash Flow leicht berechnet und Transparenz über die Liquidität des Unternehmens gewährleistet werden.

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