Schlau in 60 Sekunden! Heute: der Break-Even-Point

Es geht weiter mit unserer Serie in „Die Agenturblogger“. Kurz, knapp und praxisnah erklären wir hier regelmäßig die wichtigsten Begriffe des Agenturcontrollings. Heute: der Break-Even-Point.

Schlau in 60 Sekunden

Der Break-Even-Point, zu Deutsch: Gewinnschwelle, bezeichnet den Punkt, an dem Ausgaben und Einnahmen gleich hoch sind. Es wird also weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet. Wird der Break-Even-Point überschritten, fährt das Unternehmen Gewinne ein - wird er unterschritten, verzeichnet das Unternehmen Verluste. Für Agenturen ist beispielsweise folgende Berechnung des Break-Even-Points relevant: Wie viele Stunden muss ich verkaufen, um die Kosten meiner Agentur zu decken, sprich die Gewinnschwelle zu erreichen?

Folgende Variablen benötigen Sie für die Berechnung (um das Beispiel möglichst anschaulich zu gestalten, setzen wir hier fiktive Beträge ein):

  1. Die variablen Kosten, in diesem Fall der interne Stundensatz – hier der fiktive Satz von 50€.
  2. Den Verkaufspreis, in diesem Fall der externe Stundensatz – hier der fiktive Satz von 130€.
  3. Die Fixkosten pro Monat (z.B. Miete, Gehälter, etc.) – hier fiktiv angesetzte 15.000€.
  4. Gesucht wird die Mindestanzahl der Stunden, die verkauft werden müssen, also die Variable X.

Konkret heißt das für unsere Beispielrechnung:

X = Fixkosten / (Verkaufspreis-Variable Kosten)

X = 15.000€ / (130€ - 50€)

X = 187,5h

Die Agentur muss also 187,5 Stunden verkaufen, um den Break-Even-Point zu erreichen. Mit jeder weiteren verkauften Stunde macht die Agentur Gewinn. Mit Hilfe einer Agentursoftware behalten Sie den Überblick über alle Variablen – und können so den Break-Even-Point schnell berechnen.

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