Schlau in 60 Sekunden! Heute: die Vorausrechnung.

Ein neuer Beitrag zur Serie in die „Die Agenturblogger“. Hier werden regelmäßig kurz, knapp und praxisnah die wichtigsten Begriffe des Agenturcontrollings erklärt. Heute: die Vorausrechnung.

Schlau in 60 Sekunden

Die Entwicklung und Konzeption bei größeren und langfristig angelegten Projekten erstreckt sich häufig über einen längeren Zeitraum. Bei solchen Aufträgen lohnt es sich für Agenturen, sogenannte Vorausrechnungen zu erstellen. Wie der Name vielleicht schon erahnen lässt, handelt es sich hierbei um Rechnungen, die vor der Erbringung einer Leistung gestellt werden. Der Kunde muss sozusagen in Vorkasse gehen und die Agentur kann dafür sicher sein, nicht auf ihren Kosten sitzen zu bleiben.

Genau wie für das Modell des Retainers oder der Teilrechnung, muss auch bei der Vorausrechnung in jedem Fall das Verfahren zur Zahlung vor Projektbeginn mit dem Kunden abgestimmt werden.   

Die Vorausrechnung muss als solche auch klar gekennzeichnet werden, damit die steuerliche Beurteilung der Lieferung ohne Leistung für jeden klar ersichtlich ist. Die Umsatzsteuerpflicht ist wie bei allen anderen Rechnungsarten auch bei der Vorausrechnung gültig. Sie verpflichtet den Dienstleister wiederum zur Erfüllung der vorab vereinbarten Leistungen. Sprich, der Kunde kann ab Rechnungsbegleichung die Gewährleistungspflicht der Agentur einfordern.

Mit einer Agentursoftware lässt sich das leicht kontrollieren und man behält immer den Überblick über laufende Projekte und Rechnungen bzw. deren Zahlstatus.

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