Reden wir über Erfolg: Reinhard Pommerel, Geschäftsführender Gesellschafter von POMMEREL Live-Marketing.

In unserer Rubrik „Reden wir über Erfolg“ interviewen wir regelmäßig Agenturchefs zu den Ups and Downs im Agenturbusiness. Heute: Reinhard Pommerel, Geschäftsführender Gesellschafter von POMMEREL Live-Marketing

Reinhard B. Pommerel

Reinhard Pommerel, Geschäftsführender Gesellschafter von POMMEREL Live-Marketing.

1.) Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen erfolgreichen Agenturmanager aus?

Ein guter Agenturmanager ist stetig bereit, neue Wege zu gehen und versteht es, seine Kunden und Mitarbeiter auf diesen Wegen mitzunehmen.

2.) Gibt es in der Branche Menschen, die Sie persönlich stark geprägt bzw. inspiriert haben. Wenn ja: Wer und wie?

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3.) Welche Ihrer Charaktereigenschaften ist Ihrer Meinung nach besonders ausschlaggebend für Ihren eigenen beruflichen Erfolg?

Ich nenne es positive Unzufriedenheit. Ich habe immer den Drang, etwas zu verändern. Ich gebe mich nicht dauerhaft mit einem bestimmten Status quo zufrieden. 

4.) Aus welchem Misserfolg haben Sie am meisten gelernt?

Ich lerne jeden Tag aus Erfolgen wie auch aus Misserfolgen. 

5.) Wie stecken Sie Rückschläge eher weg: schnell vergessen und dann weiter oder lange dran knabbern und überlegen, was falsch gelaufen ist?

Natürlich verlangt es das Tagesgeschäft, dass ich gleich weitermache und den Misserfolg nicht zu sehr an mich ranzulassen. Ablenkung ist in solchen Fällen das Richtige. Nach einer Runde Segeln ist dann alles wie weggeblasen. 

6.) Was gibt Ihnen die Energie, jeden Tag im Job neu durchstarten zu können?

Die gibt mir mein Team. Ich freue mich darauf, mit jungen, inspirierten und talentierten Menschen zusammenarbeiten zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen Projekte zu entwickeln.

7.) Welche Ziele haben Sie sich für dieses Jahr vorgenommen – beruflich wie privat?

Wir entwickeln seit 20 Jahren unser Lebenskonzept – Arbeiten und Wohnen auf einem Grundstück im ländlichen Raum – weiter. Ich freue mich darüber, dass ich mittags in die „Familienkantine“ rübergehen kann. Auf diesem Gebiet bin ich vollkommen zufrieden.

Ähnlich wie das Lebenskonzept muss sich auch die Agentur der Zeit anpassen. Seitdem ich diese 1997 gegründet habe, haben wir uns immer wieder neu erfunden. Auch 2016 wird ein Jahr der Umbrüche.

8.) Wie motivieren Sie sich, Ihre Ziele zu erreichen?

Ich gebe mich nie zufrieden mit der aktuellen Situation. Ich muss immer etwas verändern. Dieses hohe Maß an Selbstmotivation hilft mir dabei, meine Ziele zu erreichen. Gut tut es natürlich auch, mit anderen Gleichgesinnten zu sprechen, die ähnlich wie ich handeln und die Welt verändern wollen.

9.) Erfolg in der Kommunikationsbranche – das ist in der Praxis auch immer Teamwork: Wie steuern Sie Ihre Agentur? 

Gar nicht. Jeder steuert sich selbst. Wir sind ein überschaubares Team, wodurch ein enges, fast familiäres Arbeitsverhältnis zu den Mitarbeitern besteht. Jeder ist bei wichtigen Entscheidungsprozessen mit eingebunden und kann seine Vorschläge einbringen.

10.) Überstunden, Pitches, Homeoffice-Arbeiter: Der Agenturalltag ist häufig durch eben so viel Kreativität wie Flexibilität geprägt. Wie behalten Sie den Überblick auf welchem Kundenprojekt was mit wie viel Aufwand und welchem Profit gemacht wird?

Auch mittelständisch geprägte Agenturen benötigen ein digitales Steuerungs-Element. Momentan haben wir die richtige Software mit PROAD hierfür gefunden.

11.) Welcher Zeitmanagement-Typ sind Sie: eher Chaot oder penibler Organisator?

Ich bin Holländer, der in Deutschland lebt. Wenn man es poetisch ausdrücken möchte: „Zwei Seelen wohnen in meiner Brust“. Daher könnte man auch sagen: Ich bin ein penibler Chaot. Das Penible habe ich mir von den Deutschen abgeguckt. Ich bin sehr pedantisch, wenn es um das Projektmanagement geht. Aber das chaotisch Holländische habe ich nie ganz abgelegt. Meine spontanen Ideen beleben immer wieder unsere Kreativprozesse in der Agentur.

12.) Gibt es Zeitmanagement-Methoden, die Sie aus dem Job ins Privatleben mitgenommen haben?

Privat bin ich genauso. Natürlich priorisiere ich auch. Aufgaben, die weniger wichtig sind, stelle ich hinten an.

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