Schlau in 60 Sekunden! Heute: der externe Stundensatz

Ein neuer Beitrag zur Serie in die „Die Agenturblogger“. Hier werden regelmäßig die wichtigsten Begriffe des Agenturcontrollings erklärt: kurz, knapp und praxisnah. Heute: der externe Stundensatz.

Zuletzt haben wir uns mit dem internen Stundensatz beschäftigt. Als größter Kostenblock innerhalb der internen Gesamtkosten ist er ein wesentlicher Faktor für den Break-Even. Um ihn erfolgreich, also Gewinn bringend zu erheben, muss der externe Stundensatz als Parameter herangezogen werden. Mit ihm wird festgelegt, was die Agentur durch die Arbeiten aller Mitarbeiter an Honorarvolumen pro Monat erwirtschaften muss  – und damit, was sie dem Kunden in Rechnung stellt.

Für die Berechnung des externen Stundensatzes muss zunächst der interne Stundensatz bekannt sein – dieser kann mit Hilfe einer Agentursoftware einfach berechnet werden. Auf den internen Stundensatz werden in der Praxis dann noch ca. 100 Prozent Gemeinkosten-zuschläge sowie der Unternehmensprofit von bis zu 30% aufgeschlagen, um die Gewinnerwartung der Agentur zu decken. Natürlich ist dies keine feste Größe - Angebot und Nachfrage sowie Verhandlungen mit dem jeweiligen Kunden sind Variablen, die die Höhe des externen Stundensatzes wesentlich beeinflussen. Je größer der Unterschied zwischen externem und internem Stundensatz, desto höher ist die Gewinnspanne.

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