Schlau in 60 Sekunden! Heute: der interne Stundensatz

Ein neuer Beitrag zur Serie in die „Die Agenturblogger“. Hier werden regelmäßig die wichtigsten Begriffe des Agenturcontrollings erklärt: kurz, knapp und praxisnah. Heute: der interne Stundensatz.

Mit der Berechnung des internen Stundensatzes lässt sich die Frage beantworten, welchen Umsatz die Agentur erzielen muss, um die Kosten für die Mitarbeiter und die allgemeinen Kosten des Betriebs stemmen zu können. Sie dient damit als wichtige Berechnungsgrundlage für den externen Stundensatz (mehr dazu demnächst hier).

 

 

Der interne Stundensatz lässt sich mit Hilfe einer Formel berechnen, die vereinfacht so aussieht:

Bruttojahresgehaltskosten + zuordenbare Nebenkosten/Jahr


Verfügbare Arbeitstage im Jahr * Tagessoll

 Als zuordenbare Nebenkosten zählt zum Beispiel ein Firmenwagen. Die verfügbaren Arbeitstage ergeben sich nach Abzug von Wochenenden, Feiertagen und geschätzten Krankheits-/Abwesenheitstagen. Das Tagessoll wird in Stunden angegeben. Hierfür gibt es zwei unterschiedliche Bemessungsgrundlagen: Entweder zieht man die pro Mitarbeiter vertraglich vereinbarte Arbeitszeit heran oder man wählt die tatsächlich geleisteten durchschnittlichen Arbeitsstunden pro Tag.

Der zu realitätsnäheren Ergebnissen führende Tagesdurchschnitt auf Basis von tatsächlichen Stunden lässt sich mit Hilfe der Vollzeiterfassung über eine Agentursoftware leicht ermitteln. Sie legt auch die Schwankungen offen, die sich aus der unterschiedlichen Agenturauslastung ergeben. Diese Schwankungen sind übrigens auch der Grund, warum sich die Grundlage für die Berechnung der internen Stundensätze durchaus ändern kann.

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