Das Controlling-Modell in einer Agentur-Software

Ein Projektmanagement- und Agentursoftware Controlling-Modell

Eines der zentralen Zielsetzungen, die ein Unternehmen mit der Einführung einer Unternehmenssoftware verbindet, ist die tagesgenaue und aktuelle Steuerung des Unternehmens und seiner Bereiche und Abteilungen. Dazu gehört natürlich neben der vollständigen Erfassung aller Kosten (Einzel- und Gemeinkosten) und Buchung sämtlicher Erlöse auch die Schaffung von Strukturebenen, auf denen der Controller des Hauses sein Reporting sehen will.

Aus diesem Grunde sind in der Unternehmenssoftware das Definieren und Verwalten genau dieser Strukturen ein wesentlicher Baustein der konzeptionellen Vorleistung zur Inbetriebnahme. Das nachstehende Modell soll dabei einen ersten Anhaltspunkt liefern.

Hier wird ersichtlich, dass man häufig in zwei getrennte Bereiche unterteilt – den unternehmensbezogenen Bereich und den kundenbezogenen Bereich. Der unternehmensbezogene Bereich ist geeignet, kundenübergreifende Strukturen zu verwalten. Dann spricht man von Strukturebenen wie Geschäftsbereiche, Produkte, Projektgruppen oder auch Profitcenter, Kostenstellen, Teams o.ä. Der kundenbezogene Bereich dient zur zusätzlichen detailgenauen Kundenanalyse, um sehr schnell zu erkennen,  wo und an welchen Stellen beim Kunden Handlungs- oder Optimierungsbedarf besteht. Typische Kundenstrukturen sind neben Holdings auch Standorte, Kampagnen, Etats aber auch Produkte o.ä. Am Ende verdichtet sich alles über die Summe aller einzelnen Projekte und Jobs, auf die einzelne Leistungen auf Leistungs- und Kostenarten gebucht werden. Deren Zahlenwerk liefert dann das Ergebnis und wird über allen Strukturebenen konsolidiert.

Für eine etablierte und professionelle Projektmanagement- und Agentursoftware ist das heute ein absolutes MUSS. Mit weniger sollte sich der Anwender nicht zufriedengeben.  

 

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