Zum Jahreswechsel: Überprüfen der aktuellen Preise - Stundensatzkalkulation oder Pauschale?

Das Geschäftsjahr ist nahezu vorbei – das Unternehmensergebnis steht oftmals schon fest – höchste Zeit, sich dem nächsten Jahr zu widmen.



Fragen wie „Sind die Preise des Unternehmens noch zeitgemäß“ oder „Sind die Preise ausreichend, um für einen Unternehmensprofit von mindestens 15% zu sorgen“ tauchen dabei zwangsläufig auf. In der Praxis heißt das im Dienstleistungsgewerbe: Sind Stunden- und Tagessätze so kalkuliert, dass sie obige Ziele erreichen können?

Diese Sätze sind häufig nicht aus einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation auf Grundlage einer Vollkostenrechnung entstanden, sondern historisch gewachsen. Aber sind sie wirklich ausreichend? Und wie sollte man dazu vorgehen, um Sie korrekt zu ermitteln?

Auskunft darüber gibt ein White Paper „Der externe Stundensatz für Agenturen, Consultants, IT-Firmen sowie Architekten und Planungsbüros“, dass Sie hier auf der Website im Downloadbereich abrufen können.

Aber selbst wenn Sie es nun geschafft haben, diese Kalkulation endlich einmal fundiert durchzuführen – ist das Ergebnis markttauglich? Trägt der Kunde diese Sätze mit? Unabhängig von den darausresultierenden Antworten hier meine Empfehlung: Berechnen Sie die Zahlen und vergleichen Sie Ihre aktuellen Preise mit dem Ergebnis. Ich verspreche Ihnen: Sie werden staunen!

Eines aber erscheint klar: Das Ende der Stundensätze ist in manchen Branchen bereits in Sicht. Dort lässt sich nicht beliebig die Preisschraube drehen. Was bleibt? Die Pauschale – sie beschreibt das beabsichtigte Ergebnis in klaren Worten und verschweigt den damit verbundenen Aufwand und nennt stattdessen am Ende das Budget. Und darauf kommt es in den meisten Fällen ja auch an. Den damit verbundenen Leistungsnachweis sollte man aber trotzdem auf Kundenwunsch jederzeit parat haben. Also: Zeiterfassung trotzdem nicht vergessen!

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